Stetten am kalten Markt, August 2007
Ferienfreizeit des Kinder- und Jugendhauses in das Naturfreundehaus Donautal nach Stetten am kalten Markt / Steighöfe im August 2007
Aufsatz von Ümmühan
Am Montag Morgen versammelten sich alle Teilnehmer / Teilnehmerinnen zu einem Gruppenfoto.
Um 8.00 Uhr begann unsere Ferienreise auf die schwäbische Alb. Nach einer einstündigen Autofahrt legten wir eine Frühstückspause ein. Nach einer weiteren Stunde erreichten wir unser Ferienhaus. Wir haben es zum ersten Mal gesehen.
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Lilian hat für uns das erste Mittagessen gekocht. Es war so schönes Wetter, dass wir auf der Terasse essen konnten.
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Die Zimmereinteilung haben wir vor Antritt der Reise gemeinsam festgelegt. Wir durften entscheiden, mit wem wir im Zimmer schlafen wollten.
Sofort wurde mit dem beziehen der Zimmer, dem herrichten der Betten und dem Auspacken der Koffer und Reisetaschen begonnen. Im oberen Stockwerk schliefen Lilian und Silvia. Hier gab es Zwei-Bett und Drei-Bett-Zimmer. In einem Doppelzimmer schliefen Deborah und Jasmin. Ein Drei-Bett-Zimmer teilten sich die Mädchen Manuela, Dana und Ümmuhan und die Jungen Sezer, Adrian und Marcel. Im unteren Stockwerk schlief Ramona mit den jüngeren Vorschulkindern Calvin, Dominik und Lea in einem 5-Bett-Zimmer. Leon, Kimey, Sercan und Emre teilten sich ebenfalls ein 4-Bett-Zimmer.
Im Mädchenzimmer, in dem ich schlief, wurde zu zweit, zu dritt oder auch mal zu viert in einem Bett geschlafen. Die Nächte waren sehr kurz, denn wir haben bis in die Nacht hinein gequasselt und gekichert.
Sofort nach unserer Anreise wurde das Haus mit Leben gefüllt und wir erkundeten unsere Umgebung. Das Ferienhaus liegt 2 Kilometer von der Stadt entfernt. Vor dem Haus befindet sich ein Bauernhof mit einem Pferdegestüt und hinter dem Haus ist ein riesengroßer Spielplatz mit Klettergerüst, Rutschbahn und Schaukel. Wir konnten ungestört und ohne Gefahren das Feriendomizil erforschen. Es störte auch nicht, wenn es mal etwas lauter zuging. Es gab fast keine Nachbarn, die wir stören konnten.
Nach dem Mittagessen gingen wir spazieren und erkundeten die Gegend.
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Leider hatten wir mit dem Wetter nicht die ganze Ferienreise über Glück. Es regnete beinahe jeden Tag. Aber wir haben das Beste daraus gemacht.
Und ehe wir uns versahen, stand die erste Nacht vor uns. Wir machten uns bettfertig und trafen uns alle auf den jeweiligen Stockwerken.
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Jeden Abend vor dem Schlafen gehen lasen die Erzieherinnen auf ihrem Stock den Kindern eine Gute-Nacht-Geschichte vor. Das fanden auch wir Großen toll und gespannt lauschten wir den Geschichten.
Auch wenn die Erzieherinnen dachten, jetzt würden alle bald schlafen, so war dem nicht so. Wir haben bis spät in die Nacht herumgegeistert, getuschelt, mit den Taschenlampen gespielt, gekichert und gelacht. Aber irgendwann haben wir doch alle geschlafen. Wir haben auch nicht gemerkt, dass Silvia nachts in das Zimmer gekommen ist und uns im Schlaf fotographiert hat.
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Und spätestens um 07.00 Uhr waren alle wieder munter. Munter??? Ausgeschlafen???
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Am Dienstag gingen wir den ganzen Tag in das Schwimmbad nach Albstadt. Das eignete sich auch bei Regenwetter, da es eine Schwimmhalle mit mehreren Rutschbahnen und einem Wellenbad hatte und das Warmwasserbecken führte ins Freie.
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Jeden Abend beschäftigten wir uns mit Malen, Tischtennisspielen, T-Shirts bemalen und einem Reisetagebuch führen.
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Am Mittwoch Vormittag unternahmen wir eine Besichtigung der Bundeswehrkaserne in Stetten am kalten Markt. Wir wurden durch das Gelände geführt und durften uns die Panzer ansehen. Das hat mich am meisten begeistert. Wir konnten sie nicht nur von außen anschauen, wir konnten sie von innen ansehen. Gerne wären wir eine Runde mit dem Panzer gefahren. Doch dafür blieb keine Zeit mehr. Es war für alle Kinder ein tolles Erlebnis.
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Am Nachmittag fuhren wir in den Tierpark nach Eichstetten. Leider war das Wetter nicht sehr schön. Es hat geregnet und es war kalt.
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Für Silvia haben wir ein T-Shirt mit unseren Handabdrücken gemacht.
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Beinahe hätte ich es vergessen:
bevor wir gemeinsam gegessen haben, mussten immer 2 Kinder unserer Lilian beim Küchendienst helfen. Auch hier hat Silvia vor der Reise mit uns gesprochen und den Plan gemeinsam mit uns aufgestellt. Der Küchendienstplan wurde an der Küchentüre aufgehängt.
Den Küchendienst haben wir gerne übernommen. Es hat uns nichts ausgemacht, dass wir helfen mussten. Das machen wir im Kinder- und Jugendhaus auch. Und da jeder einmal helfen musste, war das gerecht.
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Am Donnerstag haben wir einen Ganztagesausflug unternommen. Am Vormittag sind wir in den Kletterpark nach Sigmaringen gefahren. Hier konnten wir unsere Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Auf dem Rundweg war es nicht immr ganz leicht, die Aufgaben zu bewältigen und die Hürden zu überwinden. Mit zunehmender Übung gelang es uns, alle Hindernisse zu meistern, ohne das Gleichgewicht zu verlieren und mit den Füßen den Boden zu berühren. Seht Euch einfach die Fotos an, sie sagen mehr als Worte.
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Und am Nachmittag haben wir eine Stadtbesichtigung gemacht. Wir haben uns das Schloss angesehen. Hier durften wir das mitgebrachte Taschengeld ausgeben. Kein Geschäft war vor uns sicher. Bis wir uns endlich für einen Kauf entschieden hatten, hat es für die Erzieherinnen viel Geduld und Wartezeit gefordert.
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Am Abend haben wir in gemütlicher Runde Uno-Extrem gespielt. Dabei haben wir unsere Naschsachen gegessen.
Leider ist jede Reise einmal zu Ende. Am Freitag Vormittag mussten wir unsere Koffer und Reisetaschen wieder packen. Das Ferienhaus musste geputzt werden. Wir Großen zogen die Betten ab und putzten das Waschbecken und das Zimmer selbst.
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Nachdem das Ferienhaus aus- und aufgeräumt und fertig geputzt war, und wir unsere Koffer gepackt hatten, machten wir noch schnell ein Gruppenfoto. Jeder von uns zog das bemalte T-Shirt an.
Voller Freude fuhren wir wieder nach Hause. Schließlich warteten Mama und Papa auf uns. Ob sie uns vermisst haben?
Manche Kinder waren so müde, dass sie auf der Heimfahrt geschlafen haben.
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Die Ferienreise war für alle Beteiligten - Kinder und Erwachsene - eine gelungene, wunderschöne, lustige, erlebnisreiche, spannende aber auch anstrengende Angelegenheit.
Die vielen Fotos und das Tagebuch, in das wir fleissig geschrieben und gemalt haben, werden dafür sorgen, dass wir uns noch lange daran erinnern werden. Schon heute freuen wir uns auf die Ferienreise im nächsten Jahr.

































































