Webseite Kinderhaus

Projekte

Wir richten eine Musikecke ein, Juni 2010

Mit einer Praktikantin der Fachschule haben 3 Schulkinder und ein Vorschulkind über 4 Wochen im Kinder- und Jugendhaus Musikinstrumente hergestellt und eine Musikecke eingerichtet.
Die Idee fanden wir so toll, dass wir uns mit den Hausaufgaben beeilten, um ja genügend Zeit für unser Projekt zu haben.

Beim ersten Treffen machten wir uns Gedanken, welche Musikinstrumente für unsere Musikecke passen würden und malten sie auf.
Es war nicht ganz einfach. Wir hatten viele Ideen, aber wir mussten sie auch selbst bauen können.


Wir überlegten gemeinsam, welches Material wir benötigen und wer welches Material mitbringen kann oder woher wir es besorgen können.

Ein Regenmacher zu bauen ist ganz einfach. Wir haben eine lange, dicke Pappröhre genommen und eine Spirale aufgemalt. In die Spirale schlugen wir lange Nägel hinein.


Dann haben wir die Röhre mit Reiskörner gefüllt und den Deckel verschlossen. Der Klang hörte sich wirklich an, wie wenn es regnen würde.
Den Regenmacher haben wir rundherum mit weißem Papier beklebt. Damit er hübsch aussah, hat Gino ihn mit Plakafarben bunt angemalt.


Wir haben auch eine Trommel gebaut. Dazu haben wir eine Konservendose genommen und dick mit Papier und Kleister beklebt. Mit Papier und Kleister haben wir auch das Trommelfell gemacht. Auch die Trommel haben wir mit Plakafarben bunt angemalt. Sie sah toll aus. Ich auf jeden Fall war mit meiner Arbeit zufrieden.


Wir haben viele Nachmittage im Werkraum verbracht. Keiner von uns war alleine. Wir haben immer alles zusammen gemacht.


Auf unserem Plan stand das Herstellen einer Trompete. Das war die schwierigste Aufgabe.
Als Mundstück nahmen wir das Mundstück einer Vuvuzela. Die Vuvuzela hat uns Björn geschenkt, damit wir eine Trompete bauen konnten.
An das Mundstück steckten wir ein Stück vom alten Gartenschlauch, der zum Entsorgen in der Garage lag. Und an das andere Ende des Gartenschlauches steckten wir einen Plastiktrichter. Wir haben alles gut mit Klebeband festgeklebt.


Nach 3 Wochen waren wir mit den Instrumenten fertig. Aber unser Projekt war noch nicht zu Ende.

Nun mussten wir die Musikecke einrichten und Regeln festlegen. Wir wollten nicht, dass die Instrumente gleich wieder kaputt sind, wenn die anderen Kinder damit spielen und Musik machen.


Und wir haben uns überlegt, dass wir das Projekt den anderen Kindern und unseren Eltern vorstellen werden. Sie sollen sehen, welche Mühe wir uns gegeben haben. Wir haben alles genau besprochen und festgelegt.
Wir schrieben Einladungen an die Eltern und luden sie ein, mit dabei zu sein, wenn wir die Instrumente präsentieren und die Musikecke eröffnen.

Die Eltern kamen und alle Kinder vom Kinder- und Jugendhaus schauten zu.


Wir waren sehr aufgeregt. Wir stellten die selbst gebastelten Instrumente vor und erklärten, wie wir sie gemacht haben. Natürlich zeigten wir auch, wie sie klingen.


Bevor die Kinder die Musikinstrumente selbst ausprobieren durften, haben wir die Regeln für die Musikinstrumente vorgelesen und besprochen.


Was wir nicht wussten: Die Praktikantin Jennifer hat für jedes Kind, das am Projekt teilgenommen hat, eine Urkunde verteilt.
Das hat uns sehr gefreut.


Und dann war es soweit.
Alle Kinder durften in die Musikecke gehen und die Instrumente ausprobieren.


Von unseren Eltern haben wir viel Aplaus bekommen. Sie haben uns zu unserer Arbeit gratuliert.
Wir sind froh, dass wir uns freiwillig für das Projekt entschieden haben. Es hat viel Arbeit gemacht und manches mal hätten wir bei schönem Wetter lieber draußen Fußball gespielt. Aber wir haben es geschafft und darauf sind wir stolz.

Vom Musikprojekt berichteten Euch Björn, Kevin, Tobias und Gino