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Projkekte

Kaffe mahlen, Frühling 2009

Wir mahlen Kaffee
wie zu Großmutters Zeiten


Heute Morgen hat unsere Erzieherin Silvia ein komisches Gerät mitgebracht und nach dem Frühstück auf den Tisch gestellt.
Da wir sehr neugierig sind, haben wir uns das Gerät genau angeschaut. So etwas haben wir noch nie gesehen.


Das Gerät ist aus Holz und hat eine dunkelbraune Farbe. Oben hat es eine Kurbel, an der man drehen kann. Und unten ist eine Schublade. Wir haben sie aufgemacht, um zu sehen, was da drin ist. Aber sie war leer. Zuerst wussten wir nicht, was das ist. Wir rätselten, bis Silvia eine Schale mit Kaffeebohnen auf den Tisch stellte. Da wussten wir, dass es eine Kaffeemühle ist.
Wir haben an den Kaffeebohnen gerochen. Und es roch ganz fein.
Obwohl wir es noch nicht wussten, haben wir die Kaffeebohnen in die Öffnung getan. Dann drehten wir an der Kurbel. Das gang ganz schön schwierig. Wir mussten uns ganz toll anstrengen und am besten ging es, als wir sie zwischen die Beine klemmten.

Früher, als es noch keine elektrischen Kaffeemaschinen gab, haben die Menschen die Kaffeebohnen mit der Kaffemühle von Hand gemahlen. Silvia hat uns erzählt, dass sie die Kaffeemühle von ihrer Oma hat und viele Jahre den Kaffee mit dieser Kaffeemühle gemahlen hat. Heute macht sie das nicht mehr, weil sie einen elektrischen Kaffeeautomaten hat. Die Kaffeemühle hat sie aber behalten.


Und siehe da, wir staunten gar nicht schlecht, als in der Schublade die Kaffeebohnen zerkleinert waren. Wir haben uns gedacht, dass in der Kaffeemühle ein Messer ist, das die Bohnen zerkleinert. Aber sehen konnten wir es nicht.

Jeder von uns durfte an der Kaffeemühle drehen und Kaffee mahlen.



In der Zwischenzeit hat Silvia Wasser heiß gemacht. So konnten wir noch sehen, wie sie früher den Kaffee aufgebrüht haben. Im Zimmer roch es nach Kaffee.
Schade, dass wir noch zu klein sind, um Kaffee zu trinken. Gerne hätten wir davon probiert.

Silvia und Conny haben den Kaffee probiert. Und er hat ihnen gut geschmeckt.


Von diesem Projekt haben Euch Jonas, Samuele und Gino erzählt.